Ausflüge

Der diesjährige Ausflug unserer Jugendkapelle führte uns nach Hochsöll ins Hexenwasser. Nach einem schweißtreibenden Aufstieg ließen wir uns unsere wohl verdiente Brotzeit schmecken. Bald hielten es die Ersten nicht mehr in ihren Wanderschuhen aus und wurden vom erfrischend kühlen Wasser des Barfußwanderwegs angelockt. Das lang ersehnte Moorbad konnten wir leider nicht erreichen, da uns ein heftiger Regenschauer überraschte. Während Blitz und Donner über den Bergen grollten, retteten wir uns in eine nahe gelegene Berghütte. Jedoch ließen wir uns unsere gute Laune nicht verderben und genossen ein leckeres Eis. Für Abwechslung sorgten verschiedene Team-Spiele, die Jung und Alt viel Spaß machten. „Der Wilde Haufen“ und das „A-Team“ lieferten sich heiße Kämpfe um den Sieg, wobei das „A-Team“ unter Protesten von Frau O. den Kürzeren zog.

Unter der Leitung des ersten und zweiten Vorstands Markus Kugelmann bzw. Thomas Seitz besuchte eine kleine Abordnung (insgesamt sieben Musiker) der Schwarzachtaler vom 3.-4. September unsere Freunde bzw. Partnerkapelle aus Molina. Nachdem der letzte offizielle Besuch nun fast drei Jahre zurückliegt (gemeinsames Konzert im September 2008), war es höchste Zeit die Banda Sociale di Molina di Fiemme anlässlich des alljährlichen Holzhackerfestes ("Festa del Boscaiolo") wieder einmal zu besuchen.

Samstagvormittag um halb zehn gestartet, kamen wir mit etwas verkehrsbedingter Verzögerung gegen halb fünf in Molina an, wo uns zugleich David mit einer kleinen Brotzeit begrüßte. Nach und nach trafen auch noch weitere alte und gut bekannte Freunde der Banda Sociale ein. Gut gestärkt ging es im Anschluss auf ein kleines Fest ("Festa Stemma e Bandiera delle Carbonare") im Nachbarort Carbonare, in der Nähe von Capriana . In urigem, typisch italienischem Ambiente fand der Abend einen würdigen Ausklang. Mehrere kleine Kapellen aus Deutschland sorgten für die nötige "Unterhaltung", auch wenn zugegebenerweise keiner mit deutscher Unterhaltungsmusik nach dieser langen Reise gerechnet hatte. Mit viel guter Stimmung, Tanz und weiteren alten Bekannten blieb die Gruppe immer auf Trab. Der Weg führte durch viele schmale und steile Gänge. Im einen oder anderen Keller gab es immer mal wieder ein paar Köstlichkeiten, sowohl für den Magen, als auch für den Durst :-) Den Abend rundete ein spektakuläres Feuerwerk ab, das nach wie vor seines gleichen sucht.

Am Sonntag fand schließlich das Holzhackerfest ("Festa del Boscaiolo") statt. Der Tag begann um neun Uhr mit einer Prozession und anschließender Messe anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Mariengedenkstätte von Piazzòl bzw. des 900. Jahrestags der "Magnifica Comunità di Fiemme", einer Gemeinschaft, die im Jahre 1111 im Rahmen der Ghebardinischen Verträge ("Patti Gebardini") mit dem Fürstbischof Gebhard von Trient beschlossen wurde. Im Anschluss wurden noch einige Märsche auf dem Festplatz gespielt, bevor das Mittagessen mit ordentlich Polenta anrollte. Zum Wohlbefinden trug auch eine ausreichende Menge an Oktoberfestbier bei, das zusammen mit einem Porträt der Schwarzachtaler (siehe Startseite) als Andenken durch die Vorstände Kugelmann und Seitz überreicht wurde. Im Gegenzug händigten David Demarchi ("Presidente") und Fiorella Mich ("Vice Presidente") ebenfalls ein kleines Geschenk aus (siehe Bild rechts). Nach weiteren Stunden gemütlichem Beisammensein war es gegen fünf Uhr wieder Zeit, die Heimreise anzutreten.

Auch wenn der Abschied diesmal wirklich schwer fiel war es alles in Allem ein sehr gelungenes Wochenende, das Lust auf mehr macht! Wir freuen uns schon auf den Besuch der Banda Sociale zum diesjährigen Oktoberfest der Schwarzachtaler!

PS: Zitat des Ausflugs (irgendwann nachts via Handy): "David, wir haben ein Problem! Der Schlüssel passt nicht ... (10 Sekunden später) aber die Tür geht trotzdem auf. Ähm ... Gute Nacht!"

Der diesjährige Aktivenausflug verschlägt die Schwarzachtaler in den Pusterwald - Steiermark/Österreich. Nach einer fünfstündigen Fahrt erreichten wir endlich – Auto für Auto - unsere Hütte. Mit einem lustigen und langen Freitagabend begann unser Hüttenaufenthalt. Am darauffolgenden Morgen mussten wir schon früh Abmarsch bereit sein, da uns eine lange Wanderung bevorstand. Über enge, steile Waldwege und das Überqueren von Wildbächen erlangten wir nach etwa 45 Minuten die ersehnte Alm. Nachdem alle eine Stärkung zu sich nahmen, wagte sich ein tapferer Teil die 2064 m hohe Berggipfelkette zu besteigen, während sich der Rest wieder auf den Heimweg machte. Wie Gämsen kletterten wir auf unebenen und steinigen Wegen dem Gipfel entgegen. Nach zwei bis drei anstrengenden Wanderstunden machten auch wir uns wieder auf den Rückweg zur Hütte. Dort überraschte uns der schon früher zurückgekehrte Teil mit leckerem Gulasch und Nudeln. Trotz Erschöpfung ließen sich die Musiker vom Feiern nicht abhalten. Auch der letzte Abend klang in den frühen Morgenstunden fröhlich aus. Gegen Sonntagmittag mussten wir unser Wochenendquartier leider wieder verlassen. Auf dem Heimweg gab es noch einen gemeinsamen Abstecher zum Wolfgangsee, der bei strahlendem Sonnenschein besonders schön glänzte. Auch die ca. 1.3km lange Sommerrodelbahn wurde mit ihren zwei verschiedenen Bahnen ausgiebig genutzt. Alles in allem verbrachten wir auf dem Hansbauerhof und in der Steiermark ein gelungenes Wochenende.

Verfasst von: Ramona, Theresa, Milena, Benny u. Markus

Im der Jugendversammlung vom 3. September gab Jugendsprecher Benedikt Etzig nähere Details zum diesjährigen Jugendausflug - der heuer auf Wunsch unserer Nachwuchsmusikanten in den Europapark nach Rust führt - bekannt. Der Ausflug findet am Samstag, 18. September statt und es heißt wieder früh aufstehen, denn der Bus fährt bereits um 04:30 Uhr in Waldberg ab.

Update: Eine ereignisreiche Fahrt nach Rust erlebten die Jungmusiker am Samstag den 18.09.2010. Bereits um 4.30 Uhr in der Früh ging es mit dem Bus los. Anfangs noch etwas verschlafen, hellte sich die Stimmung mit Erwachen des Tages auf. Gegen 9.30 Uhr erreichten sie den Europapark. Bei strahlendem Sonnenschein (wenn Engel reisen :-) )  erkundeten sie in kleinen Gruppen den Park. Ob die Achterbahnen Silverstar, Blue Fire oder Euro-Mir – kein Fahrgeschäft  war den jungen Musikanten zu wild, alles wurde ausprobiert! (auch wenn manchem die Fahrt nicht gut bekam ;-) ) Beim Fijord-Rafting und Atlantika bekamen einige eine heftige Wasserdusche und sahen aus wie begossene Pudel. Gegen 18.30 Uhr traten sie die Heimreise an und erreichten um 23.30 Uhr erschöpft Waldberg. Alles in allem war es eine schöner Tag und eine Riesen-Gaudi!!!

tVom 5. bis 7. September 2008 war es endlich wieder soweit: die Schwarzachtaler sind der Einladung ihrer Partnerkapelle aus Molina di Fiemme ins schöne Trentino gefolgt. Und diesmal gab es einen ganz besonderen Anlass: nach fast 30-jähriger Dirigenten Tätigkeit gaben wir zusammen mit der Banda Sociale Molina am Samstagabend ein Abschiedskonzert für deren Dirigent Valerio Dondio im Konzerthaus Cavalese.

tDoch zunächst folgte nach Ankunft am Freitagabend die Zimmerverteilung (die Musiker wurden überwiegend bei Gastfamilien untergebracht) und anschließend ein zünftiger „Après-Ski“ Abend am Lavazée Pass, wobei uns das südländische Temperament unserer italienischen Freunde zur Höchsstimmung mitriss. Nach unserem Tagesausflug zum Kloster „Maria Weißenstein“ und der Bletterbach Schlucht folgte dann am Samstagabend der Höhepunkt: das Gemeinschaftskonzert in Cavalese. Dieser einzigartige und emotionale Abend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben und ganz besonders unserem Freund und „Ex-Dirigenten“ Valerio aus Molina. Zunächst spielten beide Kapellen je 3 Stücke alleine und 3 Stücke gemeinsam. Den gemeinsamen Konzertabend haben wir mit den „Hymnen“ der beiden Kapellen beendet: dem „Molina-Walzer“ und dem Walzer „Du schönes Schwarzachtal“. Der Abend klang bei Wein, Musik und Tanz im Hotel Ancora in Molina bei bester Stimmung aus.

tAm Heimreisesonntag gaben wir am Vormittag ein gemeinsames Standkonzert auf dem „Holzackerfest“ in Molina, stärkten uns noch einmal kräftig und traten am frühen Nachmittag die 6-stündige Heimreise ins Schwarzachtal an.t Zuhause angekommen folgte sogleich ein SMS unserer Moliner Freunde: Hallo meine Freunde...es war ein super Wochenende und wir sind froh dass wir euch gefunden haben. Wir werden das Wochenende noch lange in guter Erinnerung behalten. Bis bald. Ciao.“

Auch für uns war es ein unvergesslicher Ausflug - nicht zuletzt wegen der gelebten und tiefen Freundschaft welche sich im Laufe der letzten 30 Jahre entwickelt hat und die „Chemie“ zwischen beiden Kapellen sowohl musikalisch als auch menschlich einfach stimmt.

Am Samstag, den 30. August 2008, war es endlich soweit: das Zeltlager der Jugend der Schwarzachtaler konnte bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen beginnen. Nachdem sich alle Teilnehmer am gemeinsamen Treffpunkt eingefunden hatten, machte sich ein Autokonvoi auf in Richtung Bärenbachzeltplatz in Langenneufnach.  Dort angekommen ging sofort das bunte Treiben los. Eifrig wurden die Zelte aufgestellt und man richtete sich gemütlich ein. Nach dieser schweißtreibenden Arbeit gab es aber nur eine kurze Erholungspause, denn es folgte sogleich die Neuauflage des Fußballmatches „Jung gegen Alt“. Für die Nachwuchsmusiker galt es, die leidvolle Niederlage gegen eine Auswahl der Stammkapelle – der „Großen“ – im Sommer 2006 wieder wettzumachen. Dementsprechend leidenschaftlich und einsatzkräftig wurde auf beiden Seiten gekämpft. Sehr zum Leidwesen der Herausforderer ging jedoch die Mannschaft der „Alten“ – vertreten durch die beiden Dirigenten der Schwarzachtaler, den beiden Kassierern sowie drei weiteren Musikern der Kapelle – schon bald in Führung, die sie in diesem äußerst tor- und ereignisreichen Spiel auch nicht mehr abgeben sollten. So gelangen der spielstarken Mannschaft „Jung“ unter anderem Dank der lautstarken Unterstützung seitens einiger mitgereisten Fans noch zwei Anschlusstore, am Sieg der „Alten“ konnte dies jedoch nichts mehr ändern. Bei einem Stand von 7:2 wurde das Spiel letztendlich vom Schiedsrichter abgepfiffen.